Schöne Musik in der Hängematte genießen ist pures, schwingendes Lebensglück

Es gibt Hängematten Fans, es gibt Musik Freunde. Wir vom Hängematten Kollektiv lieben beides und am besten gleichzeitig. Was gibt es schöneres, als sich guten Tunes in den sanften Schwingungen einer Hängematte zu widmen?

Und wo könnte es schöner sein, als auf seiner Lieblingsinsel. Meine Lieblingsinsel ist Koh Phangan. Wer Koh Phangan bereits bereist hat, der hat vielleicht schon mal den Spitznamen Hammock Island gehört. Leider hat die Insel sehr unter den Massen an Touristen gelitten. Gerade der Full Moon Tourismus verändert die Insel rasant. Und doch – viele der Bungalow Anlagen haben sich im Kern nicht geändert und haben sich den Hammock Life Charme früherer Tage bewahrt.

Nirgends auf der Welt lässt es sich besser Musik hören als auf Koh Phangan. Die Insel hat eine spezielle Energie, eine fast mystische Aura entsteht, wenn sich die leuchtenden Farben in den oft so glasklaren Sternenhimmel jeden Abend transformieren. Wer da seine Lieblingslieder hört, kommt in engen Austausch mit seiner oder ihrer Gänsehaut.

Der Sonnenuntergang naht, der Ausblick auf das ruhige Meer ist beeindruckender als jeder Hollywood High Tech Kram. Das Nickerchen ist vollbracht, die kalte Dusche erweckt die Lebensgeister. Das Räucherstäbchen Ritual ist vorbereitet, die Boombox aufgeladen und gleich kann der Sonnenuntergang aus der Hängematte starten.

In der Hängematte angekommen, genieße ich erstmal die unendliche Gemütlichkeit. Und denke mir nebenbei, dass es wohl nur im Mutterleib gemütlicher gewesen kann, als in dieser Hängematte. Auch wenn die Hängematten von Hammock Art kein Leichtgewicht sind, im Vergleich zu Ticket To The Moon, so sind sie doch immer auf jeder Reise mit dabei. Denn im Bungalow angekommen, wird die Hängematte zu meinem Bett im Urlaub.

Ein begeisternder Schluck eines Leo Bier, bringt mich zum entscheidenden Gedanken des Moment. Nur noch die richtige Musik und dann bin ich dem Paradies so nahe wie nie. Wäre da nicht eine kontinuierliche Entscheidungsüberforderung, welcher Sound es denn sein soll. Denn der IPod hat es in sich,. 5.000 Songs, viele davon in tagelanger Arbeit manuelll importiert, die Auswahl an meiner Lieblingsmusik schlägt wohl den schlauesten Spotify Algorhythmus. Also suche ich mir ein Lied aus und lasse den Zufall übernehmen.

Ich entscheide mich für Clark Hutchinson‘s „The summer seems longer.“. Eine sehr sanfte, 9 Minütige Blues Ballade mit unendlich langen Solis, in der jede einzelne Note das Lebensgefühl der Insel zum Leben erweckt.

Der Sonnenuntergang erstrahlt über dem Horizont und der Shuffle entscheidet sich für Paolo Nutini’s „Growing Up besides you“. Hört Euch den Song mal an, schließt die Augen, gesellt Euch zu uns nach Koh Phangan und wartet auf den Moment „When the sun sets the sea, and the river,…“. Gänsehaut wa?

Ich bin schon sehr gespannt, was der nächste Song sein wird. Wenn Spannung zu Begeisterung überspringt, so führt uns der nächste Song nach Jamaika. Nach Kingston. Nicht zu Bob Marley, aber dafür zu Peter Tosh. Get up, stand up, stand up for your right.

Einen letzten Song möchte ich Euch nicht vorenthalten, denn mittlerweile ist die Dämmerung über der Insel bereits eingebrochen, die Grillen zirpen im Takt, der Mond leuchtet glanzvoll und ich merke, wie sehr mich der Song Tezeta von Mulatu Astatke berührt.

https://www.youtube.com/watch?v=UrWtt9MYq4o

Alles in mir schwingt, nicht nur die gemütliche Hängematte, es ist einer dieser wenigen Momente im Leben, wo der Durst voll gestillt ist und alle Sinne in voller Pracht erstrahlen. Auch wenn der Durst nach Leben im absoluten Einklang verweilt, so wendet sich meine Aufmerksamkeit auf den Durst nach einem neuen Bier.

Musik und Hängematten sind Erlebnisse der Freiheit. Und wir sollten diese Erlebnisse bewusst wahrnehmen.