Yogis, ab in die Hängematte – warum sich die Hängematte so gut zum meditieren eignet.

Wir leben in einem Zeitalter, einer Gesellschaft, in der alles immer schneller und schneller geht. Viele Herausforderungen, die Tag für Tag auf uns warten. Oft legen wir den Fokus vermehrt darauf, all dem gerecht zu werden, was im Außen von uns verlangt wird. Das bedeutet weniger Zeit dafür, die Wünsche und Sehnsüchte, die wir in uns tragen, zu hören und zu verstehen und diese inneren Bedürfnisse gebührend zu achten. Die Verbindung nach Innen, zu dem Ort an dem auch unsere Kraft und Kreativität sitzt, geht ein Stück weit verloren. Wir fühlen uns vielleicht müde, abgeschlagen oder wenig inspiriert.

Hier sind einige Anregungen, wie Ihr durch bewusste Entspannung und Meditation in der Hängematte, mehr Energie in den Alltag bringen könnt.

Yoga & Meditation – Körper und Seele verbinden

Durch die starke Orientierung nach Außen, wächst das innere Verlangen, uns selbst wieder näher zu sein. Nicht verwunderlich, dass sich Yoga und Meditation in den letzten Jahren einer weltweit wachsenden Beliebtheit erfreuen.

Yoga-Asanas können uns physisch stärken und motivieren, kraftvoll durch den Alltag zu gehen. In Kombination mit der richtigen Atemtechnik (Pranayama) wird die Yoga-Praxis zu einer Quelle für mehr Lebensenergie (Prana), die uns jung hält und jegliche Körperstrukturen nährt. Meditation führt uns in einen ruhigeren Bewusstseinszustand und ist das ursprüngliche Ziel des Yoga in seiner traditionellen Form.

Yoga als Lebensstil bedeutet, uns selbst immer wieder, auch im Alltag, Orte des Rückzugs zu schaffen und Momente zu kreieren, in denen wir unsere Gedanken stiller werden lassen können. Nur so können wir uns auf die innere Stimme unseres Herzens besinnen.

Das Zurückziehen der Sinne und des Geistes nach Innen ist auch bekannt als ‚Pratyahara‘ und ist Teil der Meditation. Eine Technik bei der es darum geht, die unruhigen Tendenzen unseres Geistes (den sogenannten ‚Monkey-Mind‘) zu überlisten und – anstatt jeder Sinneswahrnehmung in Form von Gefühlen oder Gedanken zu folgen – für eine Weile konzentriert im Moment zu verweilen und in Meditation zu gehen (Dharana und Dhyana). Die Aufmerksamkeit verlagert sich also langsam von der Außenwelt nach Innen. Wenn wir uns mit dem Hier und Jetzt im gegenwärtigen Moment verbinden, spüren wir eine Ausdehnung des Bewusstseins, die sehr heilsam sein kann.

Die perfekte Schwingung – Meditation in der Hängematte

Wenn wir meditieren bringen wir unsere Gehirnfrequenz auf die sogenannten Theta-Wellen. Diese Gehirnströmungen erreichen wir auch im Traum. Sie verbinden uns mit unserer Kreativität. Meditation führt uns in eine Form der Tiefenentspannung. Stress und Blockaden können sich lösen. Wir fühlen uns klarer und lebendiger.

Auch die positiven Effekte des Sich-Entspannens in der Hängematte sind inzwischen wissenschaftlich bekannt. Viele Jahre schon ist die Hängematte als therapeutisches Hilfsmittel etabliert. Der sanfte Rhythmus der Schwingung führt zu einem Gefühl der inneren Ruhe und sorgt auf sehr natürliche Weise für mehr Gelassenheit und Entspannung im Alltag.

Warum also nicht einfach mal die Vorzüge der Hängematte mit den positiven Effekten der Meditation kombinieren und für einen Moment alles um dich herum vergessen? Es könnte in etwa so aussehen…

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